Hand aufs Herz: Wie viele Kommunikationsmodelle kennen Sie?
Wenn Sie nicht gerade Kommunikationswissenschaften studieren, ist die Antwort wahrscheinlich ein leicht beschämtes „Gar keins …“. Damit sind Sie jedoch keineswegs allein. Die Funktionsweisen der Kommunikation werden oftmals einfach als selbstverständlich und gegeben hingenommen, ohne sich weitere Gedanken darüber zu machen oder diese zu hinterfragen. Es würde zwar zu weit gehen, dies als veritable Bildungslücke zu bezeichnen, doch gibt es gute Gründe, sich genauer mit einigen Kommunikationsmodellen zu beschäftigen. Allen voran: Sie verbessern Ihre eigene Kommunikation und können Missverständnisse vermeiden.
Wissenschaftler interessieren sich seit jeher dafür, wie die Kommunikation zwischen Menschen funktioniert, welche Faktoren dabei eine Rolle spielen und wieso es dabei so oft zu Missverständnissen und Problemen kommt. Trotz zahlreicher Forschungsergebnisse ist es jedoch kaum möglich, zu einem endgültigen Schluss zu kommen und eine umfassende sowie perfekte Beschreibung der Kommunikation festzulegen. Um das komplexe Thema dennoch zugänglich und verständlich zu machen, gibt es Kommunikationsmodelle. Ziel dabei ist es, die Zusammenhänge, Ebenen und Prozesse der Kommunikation möglichst einfach und in kleinerem Rahmen darzustellen. Kommunikation wird dabei auf Grundpfeiler heruntergebrochen, welche zeigen, wie wir mit anderen kommunizieren und welche Probleme wir für eine erfolgreiche Kommunikation überwinden müssen. Mit den Jahren haben sich diverse Kommunikationsmodelle entwickelt, die teilweise aufeinander aufbauen oder unterschiedliche Ansätze nutzen, um die Verständigung zwischen Menschen zu erklären.