Beispiel-Projekt für den ganzen Input: Eine Mensa-App für die BZZ
👉🏽 „Scoping“ bedeutet den Umfang eines Projekts festlegen und eingrenzen.
Bevor wir mit UX-Arbeit starten, müssen wir wissen:
Beispiel Mensa-App: Geht es nur ums Bestellen von Essen? Oder auch um Bezahlung, Allergien-Filter, Feedback? Wer entscheidet das? Genau das klärt Scoping.
Scoping hängt immer mit drei Grössen zusammen, die sich gegenseitig beeinflussen:
Kernaussage: Ändert man eine Ecke, wirkt sich das auf die anderen aus. Wollen wir bei der Mensa-App zusätzlich noch einen Allergie-Filter (mehr Umfang), brauchen wir entweder mehr Zeit, mehr Leute oder wir müssen an anderer Stelle etwas weglassen.
👉🏽 Scoping beduetet also: Wir entscheiden bewusst, wie wir dieses Dreieck balancieren.
Wichtig: Scoping macht man nicht nur am Anfang, sondern immer wieder während des ganzen Projekts.
Warum?
Bei der Mensa-App merken wir vielleicht erst nach ersten Gesprächen mit Schüler:innen, dass „Wartezeiten anzeigen“ viel wichtiger ist als gedacht und etwas anderes dafür weniger relevant. Also müssen wir den Scope neu justieren. Würden wir das nicht machen, wird das Projekt viel zu teuer, dauert viel zu lange oder ist an der Zielgruppe vorbei entwickelt.
👉🏽 Scoping ist ein wiederkehrender Reality-Check: Passt unser Umfang noch zu Zeit, Ressourcen und Zielgruppe?
Um den Scope greifbar und diskutierbar zu machen, arbeitet man oft mit Maps.
Maps sind zweidimensionale Strukturen aus einzelnen Karten, die sich leicht anordnen, ergänzen und wieder verändern lassen. Ideal, um im Team gemeinsam den Scope laufend anzupassen.
Drei Beispiele, die Ihnen in diesem Modul begegnen:
👉🏽 Das Prinzip aller Maps: Einzelne Elemente (Karten) lassen sich flexibel verschieben, gruppieren, löschen oder ergänzen.