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| ====== LU01g: Problem Statement Map ====== | ====== LU01g: Problem Statement Map ====== | ||
| + | ==== Einordnung im UX Cycle==== | ||
| + | Die Problem Statement Map gehört zur ersten Phase im Collaborative UX Design: dem Scoping. Bevor eine Lösung entwickelt wird, muss das Team das Problem verstehen. Ein häufiger Anfängerfehler ist es, zu schnell an Lösungen zu denken, statt zuerst das Problem zu klären. | ||
| + | Eine Problem Statement Map ist ein Werkzeug, um ein Problem klar zu definieren und die verschiedenen Aspekte, die es beeinflussen, | ||
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| + | === Typische Bestandteile: | ||
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| + | - Nutzende (Who): Wer ist konkret betroffen? | ||
| + | - Probleme (What): Was funktioniert aktuell nicht? | ||
| + | - Lösungsansätze (How): Wie könnte das Problem angegangen werden? | ||
| + | - Metriken (Measure): Woran erkennt man, ob die Lösung wirkt? | ||
| + | - Stakeholder (Who else): Wer hat sonst noch Interesse am Projekt? | ||
| + | - Randbedingungen (Constraints): | ||
| + | - Risiken (What if): Was könnte den Erfolg gefährden? | ||
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| + | Das Ergebnis – die Map – wird in einem Teamprozess entworfen und über das Projekt hinweg gepflegt. In der Phase des Scoping sind es vor allem Annahmen, die getroffen werden, um die Stossrichtung festzulegen. | ||
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| + | {{: | ||
| + | //Abb. 2-2: Problem Statement Map für die fiktive Firma 4Service// | ||
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| + | === Annahmen statt Gewissheit === | ||
| + | Zu Projektbeginn ist vieles noch unklar. Die erste Map basiert daher auf Annahmen, die später durch Recherche oder Nutzerkontakt überprüft werden. Sie ist kein starres Dokument, sondern wird laufend aktualisiert. | ||
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| + | === Warum im Team? === | ||
| + | Die Map entsteht im gemeinsamen Workshop, nicht allein: So fliessen unterschiedliche Perspektiven ein, und alle im Team teilen dasselbe Problemverständnis als Basis für die weitere Arbeit | ||