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Sobald der grobe Scope steht, taucht die nächste Frage auf: Für wen entwickeln wir das genau?
Wer sind bspw. die Nutzer:innen der Mensa-App: Schüler:innen? Lehrpersonen? Mensapersonal?
Um ein Produkt wirklich auf die Zielgruppe zuzuschneiden, muss man diese Zielgruppe verstehen. Genau dafür nutzt man Personas und Proto Personas – fiktive, aber realistische Darstellungen von echten oder potenziellen Nutzer:innen.
1. Proto Persona
📺 https://www.youtube.com/watch?v=netdG4sGYIA
Hier kommt die Proto Persona ins Spiel. Ein erstes, schnelles Werkzeug, um eine Vorstellung der Zielgruppe zu schaffen, bevor wir aufwändig recherchiert haben.
Persona
3. Wann nutzt man was?
👉🏽 Proto Persona: wenn noch kein Research vorliegt. Als Startpunkt für Team-Diskussionen 👉🏽 Persona: Sobald genug Daten vorhanden sind, um sie über den ganzen Entwicklungsprozess hinweg als verlässliche Referenz zu nutzen
3.2 Wichtige Faustregeln
- Eine Proto Persona bleibt flexibel. Sie darf und soll angepasst werden, sobald neue Erkenntnisse dazukommen
- Weniger ist mehr: Proto Personas brauchen nur die Basics, keine Detailtiefe
- Eine Persona hingegen ist nie „fertig“, auch sie wird laufend validiert und weiterentwickelt, wenn neue Daten reinkommen
👉🏽 Auch hier zeigt sich wieder das Grundprinzip von vorhin: Nichts ist in Stein gemeisselt. Genau wie beim Scoping und bei den Maps gilt: erst ein grober Entwurf, dann laufende Anpassung anhand dessen, was ihr über eure Nutzer:innen lernt.
